Allergien und Umweltmedizin

Umweltmedizin und Umweltmobil

Viele gesundheitliche Probleme werden durch Schadstoffe und Umweltgifte ausgelöst. Insbesondere im eigenen Zuhause, wo wir uns die meiste Zeit des Tages befinden, wirken schädigende Substanzen auf uns ein.

Als Umweltmediziner sind wir nach erfolgreicher Ausbildung und Qualifikation berechtigt, das Umweltmobil zu Ihnen zu schicken. Dabei handelt es sich um eine sehr erfolgreiche Möglichkeit, zusätzlich zu weiteren Abklärungen direkt bei Ihnen daheim durch Naturwissenschaftler und Ingenieure Untersuchungen und Messungen vornehmen zu lassen.

  1. Die Umweltsprechstunde: Patienten wenden sich entweder von sich aus an unsere Praxis, oder im Rahmen unserer Untersuchungen erheben wir selbst den Verdacht auf das Einwirken von Umweltschadstoffen auf Ihren Organismus.
  1. Um uns einen ersten Überblick über Sie, Ihre Krankengeschichte und weitere relevante Faktoren machen zu können, haben wir einen Fragebogen erstellt.
  1. Das Umweltmobil anfordern: Zunächst erfolgt ein Gespräch mit der Erfassung Ihrer Beschwerden und der Vorgeschichte. Dem Gespräch und der Untersuchung folgen gegebenenfalls Untersuchungen Ihres Zuhauses, um Hinweisen auf Umweltbelastungen konkret nachzugehen. Das Umweltmobil führt nur Untersuchungen bei Ihnen zuhause durch. Analysen am Arbeitsplatz werden nicht durch das Umweltmobil durchgeführt.
  1. Bis ins Jahr 2008 übernahmen die gesetzlichen Krankenkassen die gesamten Kosten für eine Untersuchung Ihrer vier Wände durch das Umweltmobil. Heute muss eine Erstattung im Einzelfall beantragt werden. Daher sollten sich gesetzlich Versicherte wie Privatpatienten bei ihren Versicherungen über die eventuelle Kostenübernahme informieren. Gerne geben wir Ihnen Hinweise zu dem Verfahren und beantworten Ihre Fragen. Ebenso vermitteln wir Ihnen Ansprechpartner bei den Instituten, die die Untersuchungen des Umweltmobils durchführen.
  1. Welches sind die häufigsten Umweltschadstoffe in Wohnbereichen?
  •  Mit Abstand am häufigsten sind Schimmelpilze die Ursachen von Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemwegsproblemen, Muskel- und Gelenkschmerzen und vielen weiteren Symptomen. Häufig mit bloßem Auge nicht erkennbar sitzen die Pilze in Wänden und Fußböden. Anders als vielfach angenommen wird Schimmelpilzbefall zumeist nicht durch mangelndes Lüften der Wohnung ausgelöst, sondern durch Bauschäden, unzureichende Abdichtungen und nicht ausreichend sanierte Wasserschäden.
  • Holzschutzmittel: Durch diese Substanzen treten Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen und vieles mehr auf. Weitere Symptome sind Nerven- und Psychische Probleme.Verwendet werden diese Substanzen, um das Holz gegen Parasiten zu schützen.
  • Lösemittel und Weichmacher: Je mehr Chemikalien im Hause sind, um so häufiger treten Belastungen des Organismus mit zum Teil erheblichen Krankheitserscheinungen auf. Im schlimmsten Fall entwickeln sich chronische Nerven- und Psychische Leiden. Je mehr Heimwerker im Haushalt sanieren, reparieren und lackieren, um so häufiger und höher ist die Belastung durch Schadstoffe, zB. durch unzureichend verschlossene Behälter.
  •  Formaldehyd ist heute keine häufige Ursache von Beschwerden mehr.
  •  Weitere Stoffe: In unseren Häusern werden mehr als 40.000 zugelassene (!) Baustoffe verwendet, die in ihrer Gesamtheit nicht immer unschädlich sind. Selbst der „Blaue Engel“ garantiert nicht, dass auf Dauer schädigende Einflüsse auf uns einwirken.
 
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