Hauterkrankungen

Zecken

Ein Zeckenbiss (eigentlich ist es ein Zeckenstich) kann sehr gefährlich enden: Zecken können zwei gefährliche Erreger übertragen:

  1. die FSME-Viren und
  2. die Borellien-Bakterien.

Bei der FSME- Infektion handelt es sich um eine sehr gefährliche Gehirnhautentzündung durch die von der Zecke übertragenen Viren. Risikogebiete sind vor allem die südlichen Bundesländer sowie angrenzende Nachbarstaaten.

Ein Zeckenbiss kann auch eine gefährliche Bakterieninfektion mit Borrelien nach sich ziehen: Wenige Tage bis Wochen klagen die Betroffenen über Grippeähnliche Erscheinungen und häufig ist eine kreisförmige, flächige Rötung in der Umgebung der ehemaligen Einstichstelle sichtbar. Die Bakterien können sich, wenn nun nicht schnell behandelt wird, im Körper ausbreiten und Gelenke, das Nerven- und Gehirnsystem, Herzmuskel und andere Organe befallen. Schwerste chronische Erkrankungen sind die Folgen.

Schutz vor FSME

In NRW ist FSME derzeit noch nicht aufgetreten, eine Impfung erscheint hier nicht sinnvoll. Vor einem geplanten Aufenthalt in einem Risikogebiet, z.B. in waldreichen Gegenden im Süden Deutschlands, sollten Sie sich jedoch impfen lassen.

Behandlung der Borreliose

Die Infektion kann gut mit bestimmten sehr verträglichen Antibiotika behandelt werden.

Entfernung der Zecken

Entfernen Sie so schnell wie möglich, am besten mit einer Pinzette, die Zecke aus der Haut. Ein „Drehen“ ist dabei unsinnig. Die Zecke sollte möglichst vollständig entfernt werden. Verbleibt der Kopf in der Haut, muss der Hautarzt ihn aus der Haut entfernen. Die Zeit drängt: Ist die Zecke in der Haut, überträgt sie nach ca. 6 Stunden die Bakterien.

 
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