Hautkrebs, Muttermale

Sonnenschutz

Alarmierend: Hautkrebs ist inzwischen die häufigste Krebsform! Immer mehr Menschen erkranken jedes Jahr an dem „Schwarzen Hautkrebs“ (Melanom) und an dem wesentlich häufigeren so genannten „Hellen Hautkrebs“ (Spinaliom, Basaliom), der nicht auf der Basis von Muttermalen entsteht.

Der Zusammenhang zwischen Sonnen-(oder Solarium-) Einstrahlung und Hautkrebs ist eindeutig gesichert. Ausreichender Sonnenschutz, Selbstbeobachtung der eigenen Haut und regelmäßige Kontrollen bei einem Hautfacharzt können die Krebsentstehung verhindern oder zumindest die Entdeckung in einem so frühzeitigen Stadium ermöglichen, dass eine vollständige Heilung möglich ist!

Sonnengenuss statt Sonnenfrust

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen lassen nicht nur unsere Laune steigen, sondern machen auch Lust auf Unternehmungen außerhalb der eigenen vier Wände. Doch die Sonne hat auch ihre negativen Seiten. Setzen wir uns ihr zu lange und ungeschützt aus, kann es schnell zu einem Sonnenbrand kommen.

Die Haut vergisst nichts!

Ein Sonnenbrand ist nicht die vorübergehende, unangenehme Erscheinung ohne nennenswerte Folgen, für die er früher gehalten wurde. Er ist auch nicht der unvermeintliche Auftakt für eine schnelle und tiefe Bräune. Ein Sonnenbrand schädigt die Haut dauerhaft. Rein oberflächlich erholt sich die Haut zwar, doch tief in der Haut bleiben gefährliche Sonnenschäden zurück. Sehr gefährlich ist die Folge der exzessiven Sonnenanbetung im Laufe eines Lebens, denn sie kann zum Hautkrebs führen. Besonders sonnenbrandgefährdet sind Kinder, denn ihre junge Haut ist besonders dünn und empfindlich. Hinzu kommt, dass jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko, im Erwachsenenalter an Hautkrebs zu erkranken, erhöht. Also passen Sie auf ihre Kleinen immer besonders gut auf und schützen Sie sie entsprechend vor der Sonne!

Jede Haut ist anders - lassen Sie für sich und Ihre Kinder den Computer-Hautcheck bei uns durchführen und erhalten Sie von uns wertvolle Tips und Ihre individuelle Sonnenschutzberatung!

Sonnenschutz

Nicht nur der Sonnenbrandauslösende UVB-Anteil des Sonnenlichtes birgt ein hohes Risiko für eine Hautkrebserkrankung, sondern auch das bräunende UVA-Licht. Daher sollten Lichtschutz- Präparate nicht nur UVB-, sondern immer auch UVA-Schutz enthalten.

Unter www.uv-check.de> kann der erforderliche Sonnenschutz am Urlaubsort abgerufen werden (auch per SMS täglich auf das Handy!).
Der beste Sonnenschutz ist jedoch immer die Bekleidung (ein T-Shirt hat aber nur Faktor 8) und das Vermeiden von starker Sonneneinstrahlung. Beim Sport oder Spazierengehen wird die Sonne zwar als nicht so heiß empfunden, die Einstrahlung auf die Haut ist jedoch genau so schädlich wie beim „Sonnenbad“.
Das Solarium vor dem Urlaub schützt übrigens die Haut keinesfalls!

Wählen Sie den richtigen Sonnenschutz für Ihren Urlaub

In unserer Praxis können Sie einen Computer-Hautcheck machen, um den individuellen Lichtschutz für Ihre Haut und Ihren Urlaubsort zu bestimmen. Ein falscher Lichtschutz kostet nicht nur Ihr Geld, sondern geht auch noch auf Kosten Ihrer Gesundheit!

Babys und Kleinkinder

In den ersten Lebensmonaten bräunt unsere Haut nicht und hat keinerlei Eigenschutz gegen die Sonne. Lichtschutz (Kleidung!) ist unerlässlich!

Um die Schutzlosigkeit der zarten Babyhaut auszugleichen wurde inzwischen gegen Sonne „imprägnierte“ Babykleidung entwickelt. Denken Sie auch immer an einen Sonnenhut.

Ein Sonnenbrand im frühen Kindesalter verzehnfacht das spätere Hautkrebsrisiko!

Für Kinder gibt es speziellen Lichtschutz, der nicht in die Haut eindringt, sondern bereits auf der Haut das Licht reflektiert. Diese Präparate werden „Mineralische Lichtschutzpräparate“ genannt und sind in der Apotheke erhältlich.

Wissenswertes

Kleidung ist der beste Sonnenschutz. Ein weißes T-Shirt hat aber nur Lichtschutzfaktor 8.

Vermeiden Sie die Mittagssonne, speziell zwischen 11.00 und 13.00 Uhr ist die Sonnenbelastung am höchsten.

Auch im Schatten besteht eine Hautbelastung durch UVA-Licht (deshalb bräunt die Haut auch im Schatten).

Es ist egal, ob Sie sich in die Sonne auf den Liegestuhl legen, oder aber z.B. spazieren gehen, Fahrrad fahren oder minigolfen: Die Lichtenergie ist dieselbe! Gerade im Wind, beim Cabrio fahren oder auf dem Wasser empfinden wir die Wärme als nicht so intensiv, die Belastung für die Haut ist aber dennoch gleich oder höher.

 
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