Venen und Hautgefäße

Erkrankungen und Ursachen

Gesichtsäderchen (Couperose, Rosacea, Kupferrose)

Gerade im Gesicht stören die rötlich bis bläulichen Adern erheblich. Sie sind aber nicht nur ein ästhetisches Problem. Insbesondere beim Vorliegen der Rosacea (Kupferrose) haben sie erhebliche Bedeutung für die Erkrankung und sollten in jedem Falle behandelt werden. Durch die vermehrte Durchblutung werden auch die Funktionen der Haut und der Talgdrüsen ungünstig beeinflusst.

Besenreiser

Besenreiser sind kleinste erweiterte venöse Blutgefässe an den Beinen, besonders häufig an den Oberschenkeln. Sie entwickeln sich meist auf Grund einer vererbten Veranlagung, aber auch längeres Stehen im Beruf, Schwangerschaften und die Anti-Baby-Pille begünstigen möglicherweise die Entstehung zusätzlich. Besenreiser-Adern an den Beinen können durchaus Erkrankungen der Haut auslösen. Häufig sind sie auch Hinweis für eine Venenschwäche. Eine präzise Abklärung der Ursache und im gegebenen Fall eine Behandlung ist daher sinnvoll.

Krampfadern

Durch geschwächtes Bindegewebe, genetische Veranlagung, Übergewicht oder auch vorausgehende Thrombosen (Verstopfung der Gefäße durch Blutgerinnsel) kann ein Defekt der Venenklappen eintreten. Diese „Ventile“ verhindern normalerweise, dass das verbrauchte Blut aus den Beinen vom Rumpf aus wieder nach unten fließt. Denn bevor es wieder in die Beine zurückfließt, soll es vom Herzen in die Lunge fließen und dort wieder mit Sauerstoff versorgt werden.

Sind die Venenklappen defekt, staut sich das Blut in den Venen der Unterschenkel. Diese dehnen sich immer weiter aus, bis sie schließlich als dicke Stränge an den Beinen sichtbar sind. Die Gefahr durch Krampfadern besteht darin, dass die Blutversorgung der Haut gestört wird. Dadurch entzündet sich die Haut und wird geschwächt bis sich im Endstadium „offene Beine“ bilden. Auch beim langen Sitzen mit abgeknickten Beinen (Auto, Flugreisen) besteht die Gefahr von Blutgerinnseln, die lebensbedrohliche Folgen haben können.

 
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